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Wiederaufbau der Asseburg
#1
Die BGE erreichte folgender Vorschlag zum Umgang mit den Gesteinsmassen per E-Mail. Die BGE veröffentlicht den Beitrag in anonymisierter Form, um eine breite Diskussion des Vorschlags zu ermöglichen.
 
Obwohl ich mich nicht mit den Gegebenheiten und Verordnungen auskenne, kamen mir bezüglich der großen Menge anfallenden Gesteinsmaterials der Gedanke, damit die Asseburg wieder aufzubauen. 
Dazu wäre es natürlich nötig, das Gestein vom Salz zu trennen = schafft Arbeitsplätze. Früher wurden ja auch die Steine aus den Steinbrüchen zum Hausbau genutzt. Die Besucherzahl würde sich erhöhen und wenn dann auch noch eine Art Info/ Museum mit ertragsbringendem Eintrittsgeld als Ausflugsziel angeboten wird, gäbe es endlich wieder Einnahmen für unsere Gemeinde. Auch eine Verköstigung wäre dabei denkbar, falls es die Assewirtschaft nicht schaffen sollte (schafft auch wieder Arbeitsplätze). Natürlich fängt das nicht alle Gesteinsmassen auf, aber es wäre ein Anfang.
 
Mit dieser Idee möchte ich anregen, etwas für alle tun zu können: für die Bewohner, die Gemeinde, den Heimatverein, den Tourismus usw.
 
Keine schnelle, sondern eine wohl überlegte Antwort könnte weitere Ideen einfließen lassen und darauf freue ich mich, denn die Vision nimmt in meinem Kopf bereits Form an.
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#2
Eine sehr schöne Idee, die mich vor allem wegen des positiven Effekts für den Tourismus begeistert. Ich bin kein Bergbauexperte, stelle mir aber die Frage, ob beim Abteufen des neuen Schachtes unversehrtes, also für den Bau geeignetes, Gestein aus dem Deckgebirge heraus geholt werden kann. Ein vollständiger Wiederaufbau wäre aufgrund der enormen Ausmaße (siehe Asseburg-Grundriss) wohl kaum machbar und wiederum ein erheblicher Natureingriff, da die Reste der Asseburg von vielen schützenswerten Bäumen bewachsen sind - dennoch eine prüfenswerte Idee.
Schwieriger dürfte der Umgang mit dem anfallenden Salz aus dem neuen Schachtgebäude sein. Die Asseregion mit einer Halde zu verschandeln, kann ich mir nicht vorstellen. Eine alternative Entsorgung dieser Massen, z.B. wiederum in einem anderen, noch zu verfüllenden Bergwerk erscheint als die wünschenswerteste Lösung.
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#3
Vielen Dank für Ihren Beitrag zur Diskussion. Dieser wirft einige neue Aspekte auf, die in der Diskussion natürlich berücksichtigt werden müssen.

Geplant ist, den Schacht Asse 5 mit Bohr- und Sprengarbeit zu errichten. Das bedeutet, dass vermutlich kein für den Bau geeignetes Gestein aus dem Deckgebirge herausgeholt werden kann. Die Idee des Wiederaufbaus der Asseburg mit dem Ausbruchsmaterial aus dem Deckgebirge dürfte daher aus unserer derzeitigen Sicht nicht zu realisieren sein.
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